Für die wachsverarbeitende
Industrie projektieren und liefern wir maßgeschneiderte
Produktionsanlagen.
Die folgenden beiden Beispiele
zeigen Anlagen, die sowohl in technischer als auch
in wirtschaftlicher Hinsicht exakt den Anforderungen
des jeweiligen Kunden angepaßt worden sind.
Aufbereitung von PE-Wachsen
Beispiel
A
Anlage mit
Zirkoplex-Sichtermühle 200/4 ZPS
Endfeinheiten von d
= 4 bis 20 µm bzw. d
= 6 bis 100 µm je nach Produktsorte und Mahlbarkeit.
Legende
1 = Volumetrische oder gravimetrische Dosiereinheiten
2 = Metallabscheider
3 = Zellenschleuse
4 = Zirkoplex-Sichtermühle ZPS mit integriertem Turboplex-Mehrradsichterkopf
5 = Hydraulik zum Öffnen und Schließen der Mühle
6 = Explosionsschutzventil
7 = Ansaugfilter und Schalldämpfer
8 = Kühleinheit für die Spaltluftversorgung
9 = autom. Rückblasfilter mit Fluisiereinrichtung
10 = Durchblasschleuse mit Verdichter
11 = Gebläse mit Ausblasschalldämpfer
12 = Schaltschrank
A = Aufgabeprodukt
B = Endprodukt
Prozessablauf
Die diversen Wachse werden mit gravimetrischen oder volumentrischem
Dosiereinheiten kontinuierlich der ZPS-Sichtermühle zugeführt.
Zwischen Dosierung und Mühleneinlauf ist ein Metallabscheidegerät
angeordnet, das eventuell im Aufgabegut befindliche metallische
Verunreinigungen aussortiert. Für den Luftabschluß
an der Mühle sorgt eine Zellenschleuse.
Das in der Zirkoplex Sichtermühle aufbereitete Wachs
wird in einem automatischen Rückblasfilter aus der Mahl-/Sichtluft
abgeschieden und aus dem Filterbehälter über eine
Zellenschleuse ausgetragen. Am Filterreinluftaustritt befindet
sich ein Explosionsschutzventil mit nachgeschaltetem Gebläse
und Schalldämpfer. Auch am Lufteintritt der Sichtermühle
ist ein Explosionsschutzventil mit vorgeschaltetem Schalldämpfer
installiert. Zur Spülung der Sichter- und Mühlenlagerung
sowie der Sichtradspalte wird gekühlte und verdichtete
Luft verwendet.
Die Anlage ist in 10 bar (Ü) druckstoßfest ausgeführt.
Die elektrischen Anlagenteile sind nach Erfordernissen in
Schutzart IP 54 bzw. ex-geschützt. Der Reingasstaubgehalt
nach dem automatischen Filter liegt bei < 20 mg/m³.
Beispiel
B
Anlage mit Fließbettgegenstrahlmühle
710/4 AFG
Mit dieser Mahlanlage lassen sich Wachse auf eine Endfeinheit
von d
= 3 20 µm,
d
= 40 µm herstellen. Die Endproduktleistung bewegt sich
je nach geforderter Feinheit im Bereich zwischen 100 und 1000
kg/h.
Der Verfahrensweg der AFG-Anlage ist entsprechend unten aufgeführtem
Fließbild wie folgt:
A = Aufgabeprodukt
B = Endprodukt
C = baus. Druckluftversorgung
Nach der Verwiegung und Dosierung der diversen Wachse werden
diese ähnlich wie bei der ZPS-Anlage über Metallabscheider
und Taktschleuse der Sichtermühle zugeführt.
Das im internen Mahl-Sichtprozess aufbereitete Wachs wird
über ein automatisches Filter mit angeflanschtem Materialsammelbehälter
und Zellenschleuse ausgetragen.
Da die Anlage in 10 bar (Ü) und exgeschützt ausgeführt
ist, befindet sich zwischen dem automatischen Rückblasfilter
und Gebläse ein Explosionsschutzventil. Zur Spülung
der Sichterspalte und der Sichterlagerung wird gekühlte
und verdichtete Luft verwendet.