Mit ca. 12% Anteil ist Quarz
nach Feldspat das häufigste Mineral der Erdkruste.
Er liegt als massiver Fels oder als erodierter Sand
vor.
Nach seiner Aufbereitung als Quarzsand < 600 µm
wird Quarz verwendet
in der Glasfabrikation
für Spezialfarben (Straßenbau)
in Gießereien als Formsand
in Klebstoffen für die
Keramikindustrie
in Sandstrahlanlagen
für Besandungungen von
Sportplätzen etc.
Alpine Quarzmehl-Anlage
Noch feiner zerkleinerter und gesichteter
Quarz im Körnungsbereich < 80 µm,
mit steiler Kornverteilung ist in Keramikgrundmassen
und in Feinheiten < 20 µm in Glasuren
zu finden.
Für solche Feinstaufbereitung hat sich die Kombination
einer Alpine Super-Orion-Kugelmühle mit einem Alpine
Feinstsichter bewährt.
Das Anlagenfließbild zeigt eine Alpine Quarzmehl-Anlage,
auf der gleichzeitig drei Endprodukte für verschiedene
Anwendungen hergestellt werden. Aufgrund der Installation
von zwei Feinstsichtern aus der Turboplex- und Stratoplex-Sichterbaureihe
werden parallel die folgenden Produkte erzeugt
99,8 % < 80 µm mit 50 % = 15 -18 µm für
Keramikgrundmassen
99,8 % < 20 µm mit 50 % < 3 - 4 µm für
Glasuren.
Optional kann das Grobgut aus der ersten Sichtstufe, 97 %
<150 µm, alt. 97 % < 100 µm, z.B. als Rohstoff
für Natriumsilikat uvm. ausgeschleust werden.
Da eisenfrei produziert werden muss, ist die Kugelmühle
mit einer Panzerung aus Silex versehen. Würde alternativ
Aluminiumoxid als Verschleißschutz eingesetzt, hätte
das zusätzlich den Vorteil höherer Verfügbarkeit
der Maschine. Als Mahlkörper dienen Flintsteine bzw.
Aluminiumoxidmahlkörper festgelegter Gattierung.
Produktberührte Teile in den Sichtern, Filterbehältern
etc. sind in Alu-Oxid ausgeführt bzw. mit Vulkollan beschichtet
oder ausgekleidet. Gesteuert wird die komplette Anlage über
eine zentrale Schaltwarte.