Der wesentlicher Vorteil von PCC liegt
in der Tatsache, daß deutlich feinere Produkte mit geringerem
spezifischen Energieverbrauch erzeugt werden können als
mit anderen, herkömmlichen Methoden wie dem Mahlen. Im
Vergleich mit anderen, natürlichen Füllstoffen zeichnet
sich PCC dadurch aus, daß das erzeugte Produkt auf vielfältige
Weise durch bestimmte Parameter der chemischen Reaktion kontrolliert
werden kann. Die Vorteile von PCC Produkten umfassen insbesondere
die Kontrolle:
Der morphologischen oder kristallinen Form.
Des Grads der Aggregation oder der Cluster der Partikel.
Der Partikelgröße oder des spezifischen Oberflächenbereichs.
Speziell in der Papierindustrie, aber auch in der pharmazeutischen-,
Lebensmittel-, Plastik- und Gummi- sowie in der Farbindustrie
werden PCC-Produkte eingesetzt. Die Papierindustrie verwendet
PCC mit einer Feinheit von ca. 60% < 2 µm als Papierfüller.
Die Form der Partikel ist gestreckt (siehe Abb.) Für
die Papiercoatinerung wird ein Produkt mit ca. 90% < 2
µm gefordert. Die Kornform ist kubisch oder gestreckt
prismenfölrmig (siehe Abb.)
60% < 2 µm
90% < 2 µm
Das folgende Fließbild zeigt
die Verfahrensschritte zur Herstellung von PCC:
1.
Aufgabematerial für
natürlichen Kalksteinbruch
2.
Brennofen - Endprodukt
CaO Brocken (Clciumoxid-Quicklime)
3.
CaO-Behälter
4.
Slaker: CaO + H2O = Calciumhydroxid
(Ca(0H)2) = Löschkalk
5.
Sieb zur Abtrennung von
Verunreinigungen und nicht gelöschtem Kalk
6.
Kühlung
7.
Behälter für gelöschten
Kalk
8.
Reaktoren (werden mit gereinigtem
waste-Gas für die Reaktion gespeist)
9.
Reaktoren
10
Behälter für das
Endprodukt
11
Nachsiebung zur Abtrennung
von evt. Nicht reacted Calcium-Hydroxid
12
Zwischenbehälter nach
der Schutzsiebung
13
Filterpresse
14
Trockner
Nach der Trocknung fällt das
geforderte PCC an, das bei Bedarf auf der Alpine Contraplex
Stiftmühle coatiert werden kann.