Geschäftsbereich
Mechanische Verfahrenstechnik Anwendungen LifeScience
Lebensmittel Aufbereitung von Soja
Die Sojabohne fällt in die Gattung
der Hülsenfrüchte und gehört zur Gruppe
der Schmetterlingsblütler. Die Bohne zeichnet
sich durch ihren hohen Anteil an hochwertigem Eiweiß
und ungesättigten Fetten aus.
Sojabohnen
werden als ganze Bohnen im vollfetten Zustand getoastet
oder extrahiert. Zu finden sind sie als Zusatz in Suppen,
Süßwaren, Back- und Teigwaren, in der Gewinnung
von Glutamat und als Tierfuttermittel.
Für die Aufbereitung
des vollfetten oder getoasteten Soja setzt Alpine schnelllaufende
Prallschlägermühlen wie z.B. die Contraplex
Stiftmühle CW in Verbindung mit einem Alpine Turboplex
Sichter ATP ein. Mit dieser Maschinenkombination werden
höchste Produktqualitäten im Feinheitsbereich
von d95
< 125 µm, alternativ d95
< 90 µm oder 80 % < 45 µm hergestellt.
A= Aufgabematerial B = Grobgut
C = Endprodukt - fein
Extrahiertes Soja in Form von Flakes mit einer Feuchtigkeit
bis 20 % H2O wird auf der
Zirkoplex Sichtermühle ZPS energetisch günstig
zerkleinert. Mit dieser Maschine werden Feinheiten <
125 µm, alternativ 96 µm und 65 µm
(nur durch Verstellen der Sichterdrehzahl) erzielt.
Bei Zuführung von Heißluft ist noch eine
zusätzliche Trocknung des Endproduktes auf eine
Endfeuchte
< 10% H2O erreichbar.
Alpine Körnungsnetz (RRS Diagramm) ZPS
Rot = 90 µm, grün = 125 µm
Sollte die Aufgabefeuchte über 20 % H2O
liegen, so kommt die Alpine Langspaltmühle LGM
ein zum Einsatz, welche mit Heißluft betrieben
wird.
Mit dieser Mühle ist die übliche Feinheitsforderung
< 125 µm erreichbar.
Für höhere Feinheiten wird dieser Maschine
ein Alpine Stratoplex-Sichter ASP nachgeschaltet.
Durch den Einsatz dieses Sichters wird zudem noch
eine Proteinkonzentration erzielt. Durch Reduzieren
des Fasergehaltes können die bekannten gestrischen
Effekte durch Faserstoffe minimiert werden.
Es besteht die Möglichkeit die Grobgutfraktion
(Fasern/Ballaststoffe) zu Futterpeletts zu verarbeiten.