Cellulose
ist der Hauptbestandteil in pflanzlichen Zellwänden.
Cellulose und Cellulosederivate findet man als Binde-
und Verdickungsmittel in Lebensmitteln und in Pharmaprodukten.
Außerdem stellt ein großes Anwendungsgebiet
die Baustoffindustrie dar. Mikrokristalline Cellulose
wird bei kalorienreduzierten Lebensmitteln (Salatsaucen,
Desserts etc.) eingesetzt. Cellulosederivate findet
man in Backwaren, Fleisch-, Fisch-, Diätgerichten
usw. In der Pharmazie dient Cellulose z.B. als Quellmittel
zur schnellen Freigabe der Wirkstoffe.
Unten aufgezeigt ist eine Anlage zur Aufbereitung von Cellulosederivat.
Das Aufgabegut liegt in einer Korngröße < 1
mm vor. Aufgabefeuchte < 3,2 % H2O.
Die geforderte Endproduktfeinheit beträgt 99,5 % <
125 µm. Die Endproduktleistung ergibt sich durch die
Mühlen- und Sichtergrößen und deren Zubehör
nach Auslegung.
Wie
aus dem Fließbild ersichtlich, wird zweistufig aufbereitet.
Dies ist erforderlich, da sich das Cellulosederivat, aufgrund
der schweren Mahlbarkeit, nicht vollständig einstufig
auf die gewünschte Endfeinheit aufbereiten lässt.
Dies bedeutet, dass das Grobgut aus der ersten Mahl/Sichtstufe
nochmals in einem zweiten geschlossenen Mahl-Sichtkreislauf
gemahlen und gesichtet wird.
Cellulosederivate sind in der Regel staubexplosionsgefährlich.
Aus diesem Grunde setzt die Hosokawa Alpine zum Schutz von
Menschen und Material druckstoßfeste Anlagen 10 bar
(Ü) ein. Für uns gilt uneingeschränkt: "Safety
first".